Erfolgsfaktor Datenqualität – Der Schlüssel zur (globalen) Artikelstammdatensynchronisation

Anders als auf Handelsseite, wo GDSN Projekte meist international sind, ist ein GDSN Projekt auf Lieferantenseite oft ein rein nationales Projekt. Artikeldaten werden für einen Zielmarkt publiziert und nur von den im Zielmarkt vertretenen Händlern empfangen.

Hier möchte ich mein letztes Projekt vorstellen, welches ein schönes Beispiel dafür ist, wie global das GDSN in der Praxis ist.

Ein Medizingerätehersteller aus Australien musste seine Artikel mit der Dutch Implant Registry synchronisieren, damit seine Produkte in den Niederlanden eingesetzt werden dürfen. Bisher war dieser Hersteller nicht Teilnehmer im GDSN.

Der Weg der Daten

Dabei ist der Weg der Daten und Datenformate wirklich interessant. Entstanden sind die Daten in Australien beim Hersteller (ERP / PIM), unser Ansprechpartner war ein Mitarbeiter in England, der auf diese Daten zugreifen konnte und die Artikelinformationen dann in einer Excel Datei zur Verfügung gestellt hat. Aus der Excel Datei wurden durch uns GDSN XML Dateien erstellt und über unseren GDSN Datenpool b-synced publiziert. Letztlicher Empfänger der Daten war dann die Dutch Implant Registry in den Niederlanden.

 

Datenqualität – der Schlüssel zum Erfolg

Da die Dutch Implant Registry die Daten im Zielmarkt NL empfängt, mussten die Daten den Anforderungen des niederländischen Zielmarktes entsprechen. Darüber hinaus mussten auch die Anforderungen des Healthcare Profils erfüllt sein.

Der Schlüssel zum Erfolg war, dass der Hersteller die benötigte Datenqualität zur Verfügung stellen konnte. Das heißt, die Daten waren

  • vollständig
  • korrekt
  • aktuell

Alle benötigten Attribute für das niederländische Healthcare Profil lagen vor, entsprachen den geforderten Standards und repräsentierten die aktuellste Version der Produkte.

Auf dieser Basis konnte dann die Transformation der Daten in GDSN XML Dateien durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Registrierung des Herstellers in der Global Registry der GS1 wurden die XML Dateien im Datenpool b-synced importiert und an den Empfänger publiziert – und schon lagen die Daten in Echtzeit der Dutch Implant Registry vor!

Schlussfolgerung

  1. Wenn die Datenqualität stimmt, ist es einfach, seinen Datenabnehmern Artikelinformationen im GDSN zur Verfügung zu stellen.
  2. erstPIMdannGDSN (https://www.bayard-consulting.com/erstpimdanngdsn)

Hier sieht man, wie kurz und unkompliziert die Wege im Zeitalter der Digitalisierung sein können. Und wie GLOBAL das Global Data Synchronization Network ist. Alles eine Frage der Datenqualität…

In diesem Sinne freue ich mich auf IHR nächstes Datensynchronisations-Projekt!