Machine Learning & PIM

Wo liegt der Nutzen?

Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind heute allgegenwärtig. Angefangen vom Spam-Filter in ihrem Email-Programm, über individuelle Kaufempfehlungen bei Amazon bis hin zu Siri, Alexa oder Google Assistant, überall dringen Machine Learning-Algorithmen in die persönlichen Lebensbereiche vor. Die selbstfahrenden Autos von Uber und Google sind beinahe zu einem Symbol für den sich gerade vollziehenden technologischen Wandel geworden und auch hier sind Machine Learning-Algorithmen am Werke.

Selbstverständlich macht der Fortschritt auch vor Unternehmensprozessen nicht halt. Rund um das Product Information Management gibt es viele Anwendungsbereiche, bei welchen Machine Learning helfen kann, neue Möglichkeiten zu erschließen, Prozesse zu optimieren, Fehler zu vermeiden und Kosten zu reduzieren.

Was ist Machine Learning?

Klassische Software funktioniert nach dem folgenden Prinzip: Eingaben des Anwenders werden durch ein Programm verarbeitet und die daraus resultierende Ausgabe wird dem Anwender zur Verfügung gestellt. Das Programm wird vorher durch einen Softwareentwickler oder Programmierer erstellt.

Beim Machine Learning ist das Bild ähnlich, aber an entscheidender Stelle anders: Statt das Programm selbst zu entwickeln, sammelt man Beispiele von Eingaben mit den dazugehörigen (also erwarteten) Ausgaben. Mit Hilfe von Machine Learning-Algorithmen ergibt sich das Programm daraus sozusagen von selbst.

Hier finden Sie unsere konkreten Anwendungsfälle von Machine Learning im PIM Umfeld, welche Ihnen einen direkten Mehrwert für Ihre Organisation bieten:

Technische Umsetzung mit unserem cloudbasierten Service b-classified

b-classified stellt zwei wesentliche Funktionen in Form einer REST-API bereit. Eine Funktion erlaubt es, die Trainingsmenge um neue Beispiele zu erweitern. Damit wird sozusagen das „Wissen“ des Service vergrößert. Die andere Funktion führt die eigentliche Klassifizierung bisher unbekannter Artikel durch. Die REST-API kann von Kunden verwendet und in eigene Softwaresysteme integriert werden. Der Service läuft in der Cloud und ist für Kunden daher global verfügbar.

Die Machine-Learning-Algorithmen des Service laufen in einer Open-Source-Softwarebibliothek namens „scikit-learn“. Die Trainingsmenge wird in einer mandantenfähigen Datenbank abgelegt, so dass jeder Kunde seine individuelle Trainingsmenge verwalten kann.

Übergeordnet findet eine Vorverarbeitung statt, die bei jeder Anfrage zur Klassifizierung eines Artikels die notwendigen Transformationen durchführt, damit aus den Rohdaten eine geeignete Repräsentation des Datensatzes für die Machine-Learning-Algorithmen hergeleitet wird.


Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie mit Machine Learning Nutzen für Ihr PIM generieren.

Sprechen Sie uns an!