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BMEcat
BMS
CSV
eCl@ss
GDSN
GLN
GPC
GS1 Global Registry
GS1 Standards
GTIN
GUDID
HCDP
MDM
PIMUDI
XML


BMEcat

BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat für Katalogdaten im Katalogmanagement. Das BMEcat-Format basiert auf der XML-Technologie und erlaubt den standardisierten Austausch von Katalogdaten sowie von Produktklassifikationssystemen wie z. B. eCl@ss, ETIM, proficl@ss oder UNSPSC.


BMS

Die GS1 definiert mit den – Business Message Standards – das globale GDSN Datenmodell sowie die benötigten XML-Nachrichtentypen zum Artikelstammdatenaustausch mit den GDSN-Stammdatenpools. Diese Definitionen sind versioniert, aktuell ist die BMS Version 2.8.


CSV

CSV – Comma-separated values – ist ein Dateiformat und beschreibt den Aufbau einer Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten.


eCl@ss

eCl@ss ist ein branchenübergreifender Produktdatenstandard für die Klassifizierung und Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen mit dem Ziel der Vereinfachung des elektronischen Handels klassifizierter Produkte. Insbesondere die Nutzung von eCl@ss als standardisierte Grundlage für eine Warengruppenstruktur in ERP-Systemen ist weit verbreitet.

Besuchen Sie unsere eCl@ss Webseite und informieren Sie sich ausführlich über den Standard, sein Mehrwert, die Herausforderungen bei der Einführung und unsere Angebote für Sie.


GDSN

Das GDSN – Global Data Synchronization Network – ist ein internetbasiertes, globales Netzwerk von Datenpools, welches Händlern und Lieferanten weltweit ermöglicht, Produktinformationen sicher, standardisiert und in Echtzeit miteinander auszutauschen. Handelsunternehmen haben damit immer die aktuellsten Produktinformationen der Lieferanten in ihren Systemen und jede durch ihre Lieferanten vorgenommene Änderung wird automatisch und in Echtzeit aktualisiert.

Da das GDSN für die Anbindung der Systeme von Lieferanten und Händlern Standard-Schnittstellen anbietet, ist die Nutzung grundsätzlich einfach. Allerdings ist dafür – ähnlich wie auch für EDI – eine spezielle Infrastruktur notwendig, die das Standard GDSN-Protokoll, bzw. das des ausgewählten Datenpools, „spricht“. Dies gilt sowohl für Lieferanten, als auch für Händler.

Wir sind Anbieter des deutschen GDSN-Datenpools b-synced. b-synced ist ein Datenpool für Industrie, Handel und Gesundheitswesen, der seinen Kunden den Zugang zum GDSN ermöglichen wird.

Wenn Sie Ihre Produktinformationen nach dem GDSN Standard in einem PIM-System managen möchten und noch auf der Suche nach dem optimalen System sind, dann hilft Ihnen pim-ausschreibung.de weiter.


GLN

Die – Global Location Number – ist eine globale Identifikationsnummer für Industrie, Handel und Dienstleistungssektor, die anstatt der bislang üblicherweise bilateral abgestimmten Kunden- und Lieferantennummern verwendet werden kann.
Diese 13-stellige Identifikationsnummer identifiziert ihren jeweiligen Inhaber. Es werden zwei Typen von GLNs unterschieden: GLNs vom Typ 1 dienen lediglich der Unternehmensidentifikation. GLNs vom Typ 2 dienen neben der Identifikation zusätzlich als Basisnummern für weitere Nummernstrukturen des Unternehmens. Die vorderen Stellen der GLN werden dabei als Basisnummer bezeichnet und sind Ausgangspunkt für die Nutzung weiterer Identifikationssysteme, wie z.B. der GTIN für Artikel und Verpackungseinheiten.


GPC

Die – Global Product Classification – ist eine globale Klassifikation, mit welcher Artikel international verständlich und detailliert eingeordnet werden können. Diese Klassifikation ist hierarchisch aufgebaut und gliedert sich in vier Ebenen:

  • Segment: Ein Industriezweig, z.B. 50000000 – „Lebensmittel/Getränke/Tabakwaren“
  • Family: Ein Bereich des Industriezweiges, z.B. 50180000 – „Brot/Backwaren“
  • Class: Eine Gruppe ähnlicher Kategorien oder Bausteine, z.B. 50181900 – „Brot“
  • Brick: Eine einzelne Kategorie oder Baustein, z.B. 10000164 – „Brot (leicht verderblich)“

Ein Artikel wird immer exakt einem Brick zugeordnet. Eine Besonderheit in der Nummerierung ist, dass die eindeutige Nummer der Bricks nicht dem Nummernschema von Segment/Family/Class folgt.


GS1 Standards

Für die Identifikation und Verwaltung der Produktinformationen nutzt das GDSN die folgenden Standards des GS1 Systems als Bausteine:

  • Die GLN (Globale Lokationsnummer) für die Identifikation des Geschäftspartners
  • Die GTIN (Globale Artikel Identifikationsnummer) für die Artikelidentifikation
  • Die GPC (Global Product Classification) stellt sicher, dass die Artikelstammdaten alle in einem identischen Schema klassifiziert sind
  • Die BMS (Business Message Standards) definieren einheitliche Nachrichtenformate zum Datenaustausch

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GS1 Global Registry

Die Global Registry wird betrieben von der GS1 und ermöglicht es, Artikel weltweit in allen Datenpools zu lokalisieren, sozusagen die Gelben Seiten des GDSN.


GTIN

Die – Global Trade Item Number – ist eine globale Identifikationsnummer für Artikel und Verpackungseinheiten. Dabei erhält jede Artikelvariante (z. B. Farben, Größen, etc.) aber auch jede mögliche Verpackungseinheit (z.B. Sammelpackung, Versandkarton, Palette, etc.) eine eigenständige GTIN.
Die GTIN ist als 14-stellige Identifikationsnummer für die globale Datensynchronisation innerhalb des GDSN definiert. Es gibt darüber hinaus aber weitere Versionen, wie z.B. 13- oder 8-stellig.
Beispiel: Auf Basis der oben angegebenen Basisnummer 4023332 ist die „kleinste“ GTIN-14 die 04023332000018.
Während GLNs über die GS1 Organisation vergeben werden, können GTINs selbst erstellt werden. Bei der Vergabe von GTINs muss allerdings eine Vorgabe der GS1 beachtet werden: „Eine eigene eindeutige GTIN muss vergeben werden, wenn sich die in den Stammdaten beschriebenen Artikeleigenschaften unterscheiden und diese aus warenwirtschaftlicher Sicht relevant sind.“


GUDID

Die GUDID – Global Unique Device Identification Database – ist eine zentrale Datenbank in welcher UDI´s und dazugehörige Informationen der U.S. FDA gespeichert und dort öffentlich recherchierbar sind. Die Artikelstammdaten können über ein Web-Frontend oder eine XML-Dateischnittstelle in die Datenbank eingestellt werden.
Alle Medizinprodukte, welche unter die Definition von Medizinprodukten der IMDRF (International Medical Device Regulators Forum) fallen, gehören zum Geltungsbereich von UDI.
In Europa wurde die UDI Pflicht in der neuen Medizinprodukterichtlinie (Medical Device Directive, MDD) verankert und im Jahr 2013 wirksam. Das Inkrafttreten von UDI auf nationaler Ebene ist abhängig von der Risikoklasse der Medizinprodukte, hierbei werden Medizinprodukte in unterschiedliche Risikoklassen aufgeteilt:

  • Medizinprodukte hohe Risikoklasse: 1 Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes (2014)
  • Medizinprodukte mittlere Risikoklasse: 3 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes (2016)
  • Medizinprodukte geringe Risikoklasse: 5 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes (2018)

Artikelstammdaten in der GUDID dürfen nur noch sehr restriktiv oder gar nicht mehr verändert werden.


HCDP

Das – Healthcare Content Data Portal – ist ein Stammdatenpool im Gesundheitssektor für die Synchronisation von Artikelstammdaten, welcher von vier Einkaufsgemeinschaften (GDEKK eG, P.E.G. eG, Prospitalia GmbH, Sana Klinik Einkauf GmbH) entwickelt wird. Mit der Ausführung wurde Bayard Consulting Group beauftragt. Der HCDP ermöglicht allen angeschlossenen Gesundheitseinrichtungen und ihren Geschäftspartnern effizientere Prozesse in Einkauf und Logistik. Der Stammdatenpool HCDP nutzt hierfür einheitliche Klassifikationen wie z.B. eCl@ss und ATC unter der Verwendung der Standards der GS1, HIBC und weitere Standards für die Identifikation und Datenübertragung. Zusätzlich fließen bei der Konzeption neuer Validierungsregeln für Stammdaten auch die Expertise aus den Einkaufsgemeinschaften sowie dem Forum eStandards des BVMed ein.

Die Hersteller und Lieferanten des Gesundheitssektors erhalten einen kostenneutralen Zugang über ein neu geschaffenes Portal. Sie können dort die Stammdaten ihrer Artikel per Upload in definierten Formaten bereitstellen und pflegen.
Die Einkaufsgemeinschaften haben Zugriff auf alle hinterlegten Stammdaten. Die Anreicherung dieser Artikeldaten mit eigenen Konditionen und ggf. weiteren spezifischen Informationen nimmt jede der beteiligten Einkaufsgemeinschaften separat vor. Dafür nutzt sie jeweils ihr vorhandenes Produktinformationssystem.
Zukünftig können die den Einkaufsgemeinschaften angeschlossenen Einrichtungen einem einheitlichen Pool an Stammdaten vertrauen. Im Hinblick auf die Aktualität, Qualität und standardisierte Validierung der bereitstehenden Daten ist das ein wichtiger Meilenstein. Der neue Datenpool bildet zugleich die Grundlage sicherer elektronischer Prozesse (eProcurement) in Einkauf und Logistik bei Gesundheitseinrichtungen.


MDM

Das – Master Data Management – ist eine integrative Disziplin, in der Mitarbeiter aus Business und IT zusammenarbeiten, um die Einheitlichkeit, Korrektheit, Verantwortlichkeit und semantische Konsistenz für die offiziellen und gemeinsam genutzten Stammdaten (Master Data) sicher zu stellen.

Das MDM ist somit das Management zur Sicherstellung der Qualität der Stammdaten und verfolgt den Zweck, die Eignung der Stammdaten bei Verwendung in allen wertschöpfenden Prozessen des Unternehmens sicherzustellen. Das MDM beinhaltet alle hierzu notwendigen operativen und steuernden Prozesse, die eine qualitätsgesicherte Definition herbeiführen sowie die Pflege und Verwaltung der Stammdaten sicherstellen. Ebenso stellt das MDM die IT-Komponenten zur Abbildung dieser Prozesse.

Das Resultat ist eine neue Perspektive, von der aus Sie Ihre sämtlichen Geschäftsprozesse betrachten – nämlich aus dem Blickwinkel eines Datenflusses und der Datennutzung quer durch alle Geschäftsbereiche und Abteilungen.


PIM

Unter PIM – Product Information Management – versteht man die Gesamtheit der Methoden und Verfahrensweisen, die den effizienten und wertschöpfenden Umgang mit produktbezogenen Informationen in einem Unternehmen zum Ziel haben. Zu den Kernaufgaben des Product Information Management zählen die Beschaffung, Pflege, Prüfung und Bereitstellung von Produktinformationen, so dass diese korrekt, vollständig, eindeutig, konsistent, nachvollziehbar und medienneutral verfügbar sind. Meistens, allerdings nicht immer, wird ein zentrales Softwaresystem zur Bewältigung dieser Aufgaben eingesetzt.

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Lesen Sie unsere Retailstudie 2016/2017 zum Thema „Umsatzsteigerung mit Produktinformationen“. Hier berichten wir Ihnen über den Nutzungsgrad von Produktinformationen entlang der Kundenreise im deutschsprachigen Handel.


UDI

UDI – Unique Device Identification – ist ein weltweit einheitliches System zur Identifikation von Medizinprodukten und soll maschinenlesbar und in Klarschrift auf dem Produkt aufgebracht werden. UDI umfasst darüber hinaus den Aufbau und das Betreiben einer zentralen Datenbank (GUDID) der U.S. FDA (U.S. Food and Drug Administration), in welcher die Produktinformationen gespeichert und öffentlich recherchierbar sind.

Informieren Sie sich auf unserer UDI Webseite, wie wir Ihnen bei der Einführung und Umsetzung von UDI helfen können.

Wenn Sie Ihre Produktinformationen UDI kompatibel in einem PIM-System managen möchten und noch auf der Suche nach der für Sie optimalen Software sind, dann schauen Sie sich pim-ausschreibung.de an. Hier finden Sie garantiert ein PIM-System, welches Ihren Ansprüchen gerecht wird.


XML

Die – Extensible Markup Language – ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Systemen eingesetzt.